Zwischen kolonialer Vergangenheit und DDR-Diktatur

In der DDR gab es keinen Rassismus. Punkt. Immerhin handelte es sich um einen antifaschistischen Staat, in den sogar die sozialistischen Brüder aus afrikanischen Ländern zum Studieren eingeladen wurden. Allerdings sollten sie dann auch ganz schnell wieder verschwinden. So erging es auch dem Vater von Tupoka Ogette, der aus Tansania zum Studium nach Leipzig kam und dort die in Gera im ostdeutschen Thüringen geborene Mutter der Autorin kennenlernte.

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Deutsche Diskurse zu 2015

Uwe Becker hat bereits 2022 seine diskursanalytische Arbeit zur Berichterstattung über die so genannte Flüchtlingskrise im Jahr 2015 veröffentlicht. Sehr hilfreich ist dabei das einleitende Kapitel, das die verschiedenen Stränge der Diskursanalyse einführt und einige oft verwendete Begriffe wie „Rahmung/Framing“ oder „Narrativ“ erklärt.

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Literatur in drei Sprachen

In den vergangenen Jahren sind auch Schriftsteller:innen in den deutschsprachigen Raum geflüchtet. Wenn sie, wie Amir Gudarzi oder der in den österreichischen Bergen tödlich verunglückte Jad Turjman, erfolgreich auf Deutsch publizieren, bleibt der Zugang zu ihren Werken für viele Menschen ihrer Communitys verschlossen.

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Zehn Jahre Forschung

Für Nicht-Wissenschafter:innen haben Ergebnisse qualitativer Forschung, wenn sie gut vermittelt werden, den Vorteil, dass Geschichten erzählt werden, Forschung lesbarer wird. Birgit Glorius leistet in ihrem erstaunlichen Buch aber noch viel mehr.

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