Kurzmeldungen 2025 | 04

Griechenland: Leiter der Küstenwache angeklagt + Belgien: Schwere Missstände in Aufnahmezentren + Griechenland: Minister will Pushbacks legalisieren + Italien: Gericht hebt Festsetzung von NGO-Rettungsschiff auf + EU: Vetternwirtschaft bei Asylagentur + Frankreich: Falsche Altersfeststellungen + Irland: Abschreckung durch neues Gesetz + Mittelmeer: MSF rettet wieder + Irland: Obdachlose Schutzsuchende trotz Winter

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Deutsche Diskurse zu 2015

Uwe Becker hat bereits 2022 seine diskursanalytische Arbeit zur Berichterstattung über die so genannte Flüchtlingskrise im Jahr 2015 veröffentlicht. Sehr hilfreich ist dabei das einleitende Kapitel, das die verschiedenen Stränge der Diskursanalyse einführt und einige oft verwendete Begriffe wie „Rahmung/Framing“ oder „Narrativ“ erklärt.

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Literatur in drei Sprachen

In den vergangenen Jahren sind auch Schriftsteller:innen in den deutschsprachigen Raum geflüchtet. Wenn sie, wie Amir Gudarzi oder der in den österreichischen Bergen tödlich verunglückte Jad Turjman, erfolgreich auf Deutsch publizieren, bleibt der Zugang zu ihren Werken für viele Menschen ihrer Communitys verschlossen.

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Zehn Jahre Forschung

Für Nicht-Wissenschafter:innen haben Ergebnisse qualitativer Forschung, wenn sie gut vermittelt werden, den Vorteil, dass Geschichten erzählt werden, Forschung lesbarer wird. Birgit Glorius leistet in ihrem erstaunlichen Buch aber noch viel mehr.

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EU-Flüchtlingspolitik am Prüfstand

Ungerecht, integrationswidrig und sicherheitsgefährdend – Ruud Koopmans Bilanz über die europäische Flüchtlingspolitik von 2015 bis zum Ukraine-Krieg fällt durchwegs negativ aus. In dem Buch Die Asyl-Lotterie kritisiert der niederländische Sozialwissenschaftler die Ungerechtigkeit, die der Aufnahme von Geflüchteten zugrunde liege.

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Politik der Empathie

Kaum eine Debatte wird so hysterisch geführt wie jene um Flucht und Migration. Die realen Verhältnisse und wissenschaftliche Erkenntnisse stören dabei nur. Umso wichtiger sind Wissenschafter:innen wie Judith Kohlenberger, die sich weder in den akademischen Elfenbeinturm zurückziehen noch von aufgeregten öffentlichen Diskursen anstecken lassen.

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