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Liebe Leser:innen,

Die Neujahrswünsche waren kaum abgeschickt, da trudelten schon die ersten Hiobsbotschaften ein. Hauptverantwortliche: Möchtegernkönig Donald Trump, seine Oligarchenbande und deren Bürgerkriegstruppe ICE, die schwere Schläge gegen internationales Recht und evidenzbasierte Fakten austeilten.

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Deutsche Diskurse zu 2015

Uwe Becker hat bereits 2022 seine diskursanalytische Arbeit zur Berichterstattung über die so genannte Flüchtlingskrise im Jahr 2015 veröffentlicht. Sehr hilfreich ist dabei das einleitende Kapitel, das die verschiedenen Stränge der Diskursanalyse einführt und einige oft verwendete Begriffe wie „Rahmung/Framing“ oder „Narrativ“ erklärt. Die Analyse selbst beginnt mit medialen Konstruktionen, die die bereits 2014 zunehmenden

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Literatur in drei Sprachen

In den vergangenen Jahren sind auch Schriftsteller:innen in den deutschsprachigen Raum geflüchtet. Wenn sie, wie Amir Gudarzi oder der in den österreichischen Bergen tödlich verunglückte Jad Turjman, erfolgreich auf Deutsch publizieren, bleibt der Zugang zu ihren Werken für viele Menschen ihrer Communitys verschlossen. Wenn sie weiter in ihrer Muttersprache schreiben, sind Publikation und Verbreitung wesentlich

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Zehn Jahre Forschung

Für Nicht-Wissenschafter:innen haben Ergebnisse qualitativer Forschung, wenn sie gut vermittelt werden, den Vorteil, dass Geschichten erzählt werden, Forschung lesbarer wird s. Birgit Glorius leistet in ihrem erstaunlichen Buch aber noch viel mehr. Sie wirft ihren forschenden Blick nicht nur auf die Geflüchteten, sondern auch auf die Aufnahmegesellschaft in den Jahren ab 2015/16 bis heute. Grundlage

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Politik der Empathie

Kaum eine Debatte wird so hysterisch geführt wie jene um Flucht und Migration. Die realen Verhältnisse und wissenschaftliche Erkenntnisse stören dabei nur. Umso wichtiger sind Wissenschafter:innen wie Judith Kohlenberger, die sich weder in den akademischen Elfenbeinturm zurückziehen noch von aufgeregten öffentlichen Diskursen anstecken lassen. Im vorliegenden Buch analysiert sie, wie rechtspopulistische und rechtsradikale Parteien Tatsachen

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2015 war eine Sternstunde der Zivilgesellschaft, Interview mit Judith Kohlenberger

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Editorial 2025|03

Liebe Leser:innen, warum „Sommer der Solidarität“? Wir haben bewusst diesen Titel gewählt, weil es dem entspricht was wir und viele, die damals in Österreich Zuflucht gesucht und gefunden haben, 2015 erlebt haben: eine unglaubliche Welle der Solidarität, die mehr war als nur helfen.

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